
3. Liga
ADONIS SPICA
Pinzgau-Coach hat zwei Startrainer als Vorbilder
Nein, die Herbstsaison des FC Pinzgau war keine, mit der man sich am Steinernen Meer brüsten kann. Die Saalfeldener belegen nach 16 Partien einen enttäuschenden zwöflten Tabellenplatz und stellen zudem die zweitschlechteste Offensive der Liga. Nur Schlusslicht Kufstein ist noch schwächer. Neo-Trainer Adonis Spica will jetzt anpacken!
Auch darum oder besonders wegen der schwachen Auftritte im Herbst trennten sich die Pinzgauer von Cheftrainer Florian Klausner. Der im Klub bereits tätige Adonis Spica übernahm und absolviert derzeit die erste volle Vorbereitung als Chefcoach. „In der Pause haben wir vor allem an der Stabilität und an klaren Abläufen gearbeitet. Die Mannschaft wirkt sehr fokussiert, die Intensität im Training ist hoch und die Stimmung im Team ist positiv“, sagte der 32-Jährige im Gespräch mit der „Krone“.
Der Kroate, der bereits in Bischofshofen als Interimstrainer Erfahrungen als Chef an der Seitenlinie sammeln konnte, setzt dabei besonders auf hohe Intensität und jede Menge Disziplin. Denn: „Mir ist wichtig, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und Verantwortung übernimmt. Wir arbeiten hart, aber immer mit einem klaren Ziel vor Augen“, macht Spica, der als Coach seinen eigenen Weg gehen möchte, deutlich.
Pep Guardiola und Diego Simeone als Vorbilder
Auch spielerisch will Spica, der Startrainer wie Pep Guardiola und Diego Simeone als Vorbilder nennt, die Mannschaft weiterentwickeln. „Ich möchte einen modernen, intensiven Fußball spielen lassen – mit aktivem Pressing, schnellem Umschaltspiel und hoher Laufbereitschaft. Wichtig ist mir, dass wir als Team kompakt auftreten und mutig mit dem Ball sind.“
Ob sich am Transfermarkt noch was tun könnte, um die vielen Vorhaben bestmöglich umzusetzen? „Wir werden sehen. Aber wir schauen uns den Markt sehr genau an. Wenn es einen Spieler gibt, der zu uns passt, dann könnten wir reagieren.“
Sieg/Niederlage im Test gegen Liefering
Am Dienstagabend testeten die Pinzgauer bei Zweitligist Liefering. Den Jungbullen unterlag die Spica-Crew in Anif mit 0:5 (0:2).
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